Editorial oder verbindliche Produktdarstellung?
Ein Editorial verkauft eine Stimmung: Silhouette, Farbe, Haltung und Umgebung prägen die Wirkung. Eine Produktseite muss dagegen den tatsächlich erhältlichen Artikel korrekt zeigen. Nähte, Schnitt, Knöpfe, Materialstruktur und Muster dürfen nicht beliebig verändert werden. Klären Sie im Briefing, welche Aufgabe das Motiv übernimmt. Je höher die geforderte Produktgenauigkeit, desto wichtiger sind gute Vorlagen und eine detaillierte Abnahme.
Eine Kollektion als zusammenhängende Serie
Definieren Sie eine Bildidee, die mehrere Looks trägt. Das kann eine architektonische Umgebung, eine Lichtstimmung oder eine wiederkehrende Bewegung sein. Anschließend planen wir Model, Outfit und Ausschnitte je Motiv. Die Identität des Models und die Besonderheiten jedes Kleidungsstücks werden getrennt geprüft. Für reale Passforminformationen bleiben geeignete Produktaufnahmen und nachvollziehbare Größenangaben wichtig.
- Vorder-, Rück- und Detailansichten der Artikel bereitstellen
- Unveränderliche Schnitt- und Materialmerkmale markieren
- Editorial-Motive von Shopdarstellungen unterscheiden
- Finale Bilder mit den tatsächlichen Artikeln abgleichen
Ein passendes Gesicht finden
Amara Nox bietet im Portfolio einen ausdrucksstarken Couture-Look, Linh Sora eine futuristische Richtung. Nutzen Sie diese Profile als visuelle Orientierung, nicht als starre Vorgabe für Ihre Kollektion. Gemeinsam prüfen wir, ob ein bestehendes Model oder eine individuelle Figur zur Marke passt. Ein Pilotlook hilft, die gewünschte Qualität und den Aufwand einer Serie einzuschätzen.


